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Golos will im Derby Leidenschaft sehen Ihren Aufwärtstrend in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West will die SG Westend heute im Derby gegen die Spvgg. Griesheim (16 Uhr) bestätigen. Frankfurt. Nachdem die SG Westend ihre Heimspiele bislang auf dem Hartplatz austrug, soll die heutige Partie auf dem Rasen stattfinden. Den Schwung vom Teilerfolg beim Spitzenreiter Vatanspor Bad Homburg möchte Vereinschef Esad Golos gerne in das Derby mitnehmen, beklagt aber auch die unzureichende Trainingsbeteiligung einiger Spieler. «Ich werde mir das nicht mehr lange anschauen und Konsequenzen ziehen», kündigt Golos an. «Die Spieler müssen wie in der letzten Saison Leidenschaft zeigen, dann ist in diesem Spiel alles möglich.» Für die Spvgg. Griesheim ist es die vierte Begegnung in neun Tagen. «Ich bin froh, wenn wir wieder in den normalen Rhythmus kommen», meint Trainer Volker Heerdt. Eigentlich, erzählt der Coach, «ist es mir egal, ob auf dem Rasen oder Hartplatz gespielt wird. Wir wollen entweder spielerisch zum Erfolg kommen, oder unsere kämpferischen Stärken in die Waagschale werfen.» Trotz des Respekts vor dem Gegner sei die Rollenverteilung klar, «denn wir wollen uns mit einem Sieg im oberen Tabellenfeld etablieren». Auch der Ausfall der Torhüter Adem Tasdemir (gesperrt) und Jonas Stehling (verletzt) macht Heerdt keine Sorgen, der weiterhin Nachwuchskeeper Christoph Wickert vertraut "ehr" FNP vom 28.08.2010
Griesheim zeigt Charakter Frankfurt. Die Spvgg. Griesheim zeigte sich gestern Abend vor 120 Zuschauern gut erholt von der ersten Saisonniederlage und schickte den TuS Merzhausen mit einem klaren 4:1 (1:1) nach Hause. Mit diesem Sieg verdrängte der Verbandsliga-Absteiger die SG Bornheim/Grün-Weiß in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West von Tabellenplatz drei. Die Gastgeber begannen nervös und benötigten eine halbe Stunde, ehe Kossack mit einem Freistoß die Führung erzielte. Ochmann glich aber umgehend per Foulelfmeter aus (36.). Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich phasenweise ein Spiel auf ein Tor und folgerichtig sorgten Chaudhary (64.) und Kadimli nach Vorarbeit von Tiryaki (70.) für klare Verhältnisse. Chaudhary setzte dann in der 80. Minute den Schlusspunkt. Griesheims Trainer Volker Heerdt freute sich darüber, «dass meine Mannschaft Charakter gezeigt hat.» ehr ehr FNP vom 25.08.2010Frankfurt. «Wir denken von Spiel zu Spiel» lautet eine der Frankfurt. «Wir denken von Spiel zu Spiel» lautet eine der Standardfloskeln im Fußball. Den Gruppenliga-Kickern der Spvgg. Griesheim bleibt selbst dazu kaum noch Zeit, zwei Tage nach dem 1:2 gegen die Spvgg. Bad Homburg steht heute Abend schon das nächste Heimspiel an. Gegner ist der TuS Merzhausen (19.30 Uhr). «Das 1:2 wurde dem Spielverlauf nicht gerecht. Aber aufgrund unserer mangelhaften Chancenverwertung und einigen Schiedsrichterentscheidungen hat es nicht zu mehr gereicht», meint Trainer Volker Heerdt mit Blick auf die erste Saisonniederlage am Sonntag. Dass die heutige Partie gegen die überraschend gut gestarteten Merzhäuser kein Selbstläufer wird, ist dem Coach klar, aber «es wird die gleiche Mannschaft wie gegen Bad Homburg auflaufen und ich nehme an, dass die Spieler mit einer gehörigen Portion Wut in die Begegnung gehen». ehr ehr FNP vom 24.08.2010
Sparkassencup
Der Gruppenligist bezwingt Viktoria Preußen und holt sich zum zweiten Mal den Sparkassen-Cup Tor für Griesheim: Fatih Kadimli überwindet
«Preußen»-Torwart Philipp Krauss zum 3:2. Foto: Storch Im Endspiel um den Fußballcup der Frankfurter Sparkasse setzte sich gestern Abend Gruppenligist Spvgg. Griesheim gegen das klassentiefere Team von Viktoria Preußen mit 4:2 (1:0) durch. Frankfurt. Die favorisierten Griesheimer starteten energisch, und ehe sich die «Preußen» sortiert hatten, stand es vor 150 Zuschauern 1:0 für die Gäste. Andreas Kossack hatte Philipp Schad bedient, der den Ball aus halbrechter Position und etwa zwölf Metern Entfernung unter die Latte hämmerte. Nach einer Viertelstunde waren dann auch die Eckenheimer im Spiel. Und sie hätten vor der Pause gut und gerne ausgleichen können, vielleicht sogar müssen. Die größten Chancen hatten Andre Stoss (16.) und Alen Kotarac (21.) jeweils per Kopf aus kürzester Distanz, beide verfehlten jedoch knapp. Und auch bei einem Kopfball von Nadim Ahmed fehlte nicht viel zum 1:1, der Ball wurde jedoch noch vor der Linie abgewehrt, Kristof Petrina traf mit seinem Nachschuss dann nur die Unterkante der Latte (26.). Nach der Pause kam mehr Leben ins Spiel. Das lag vor allem daran, dass die «Preußen» nun mutiger wurden. Und die Belohnung ließ nicht allzu lange auf sich warten: Kristof Petrina scheiterte noch an Torhüter Adem Tasdemir, die anschließende Ecke aber landete bei Marsel Japec, der zum 1:1 einköpfte (61.). Der letztlich entscheidende Unterschied wurde dann schon beim erneuten Griesheimer Führungstreffer einmal mehr deutlich: Der Verbandsliga-Absteiger war in manchen Situationen einfach entschlussfreudiger und abgeklärter. Besonders selbstbewusst spielte Kapitän Andreas Kossack, nach dessen abgeblocktem Schuss Kai Brandenburger aus 14 Metern zur Stelle war und das 2:1 markierte (68.). Vorausgegangen war sehr zum Ärger von Trainer Paul Petrina ein schlampiger Abstoß von «Preußen»-Keeper Philipp Kraus, durch den die Gäste erst in Ballbesitz gekommen waren. Am Ende wurde es richtig unterhaltsam. Erst traf Renato Levy mit einem Freistoß von der seitlichen Strafraumbegrenzung direkt ins Eck zum 2:2 (79.), dann stocherte Fatih Kadimli den Ball nach einer Flanke von Sebastian Stehling zur dritten Griesheimer Führung über die Linie (82.). Und als die «Preußen» alles nach vorne waren, schoss Stehling auf Vorlage von Kossack noch das 4:2 (90.+3). Damit stand Griesheim dann endgültig als inoffizieller Stadtmeister der Frankfurter Amateurfußballer ist – zum zweiten Mal nach 2008. rst Viktoria Preußen: Krauss – Siva Anandan – Ahmed, Krishnathas – Kotarac, Petrina, Japec (83. Bilgin), Özbek (66. Prvanovic), Mujagic (59. Chaikhoun) – Levy – Stoss. – Spvgg. Griesheim: Tasdemir – Wille, Klein, Grau, Osmani – Nickel (46. Stehling), Ulas (57. Brandenburger), Schad, Tiryaki (46. Gültzow) – Kossack, Kadimli. rst
Quelle: FNP vom 05.08.2010 |